
Matteo Guerra

Matteo Guerra begreift sich in seiner Rolle als Dirigent als Musiker unter Musikern.​

​Der italienische Dirigent Matteo Guerra konzentriert seine künstlerische Tätigkeit auf das symphonische Werk und das Opernrepertoire. Seine Interpretationen fanden vor allem in der Musikliteratur des 20. Jahrhunderts große Anerkennung. Besondere künstlerische Erfolge in Guerras Karriere waren die Zusammenarbeit mit der Sopranistin Alda Caiello und dem Ensemble „Umberto Giordano“ bei der Realisierung von Schönbergs „Pierrot Lunaire“ und die Leitung eines Zyklus von Mahler mit dem Windrose Orchester.
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Guerra war Assistent von wichtigen Dirigenten, wie I. Repušić, A. Manze, John Storgårds und E. Oue bei Produktionen mit der NDR Radiophilarmonie, dem Staatsorchester Hannover und dem „Orchestra Sinfonica Siciliana“. Außerdem dirigierte er das „Orchestra Sinfonica Umberto Giordano“, „Helsinki Metropolitan Orchestra“, „West Bohemian Symphony Orchestra“, „Lüneburger Symphoniker“, „Kammerorchester der HMTMH“, „Wanderer Ensemble“, „Harmonic Field“, „Chor der Hannover Staatsoper“.
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Er studierte Klavier, Komposition und Dirigieren am Konservatorium „Umberto Giordano“ in Foggia (Italien) mit E. Mangiullo, O. J. Laneri, D. Bravi und M. Angius, von dem er auch in die Interpretation der zeitgenössischen Musik eingeführt wurde. Seine Performance von Strawinskys Histoire du Soldat ermöglichte es ihm, ein europäisches Stipendium zu gewinnen, um ab 2017 sein Studium in Deutschland fortzusetzen. Später schloss er sein Dirigierstudium an der Musikhochschule Hannover mit Bestnoten bei bekannten Künstlerpersönlichkeiten, wie Eiji Oue, Paul Weigold, Martin Brauß, S. Weinmeister, A. Ruef und B. Lohr ab.
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Guerra war von 2022 bis 2023 ein Jahr lang Assistent-Dirigent des Opernchores an der Staatsoper Hannover. Dieser Auftrag ermöglichte ihm, die Bühnendienste zahlreicher Aufführungen zu übernehmen. Außerdem war er als Korrepetitor tätig und leitete viele musikalische und szenische Proben. Während dieser Zeit, arbeitete Guerra mit Dirigenten wie Stephan Zilias, Giulio Cilona, James Hendry, Matteo Beltrami, Lorenzo Da Rio, Carlos Vázquez und Regisseuren wie Elisabeth Stöppler, Barbora Horáková und Eva-Maria Höckmayr zusammen.
Derzeit ist er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Hannover angestellt, wo er als Korrepetitor und Dirigent arbeitet. Im Jahr 2021 dirigierte Guerra an der HMTMH die Oper „Gianni Schicchi“ von Puccini und in der Saison 2024/2025 übernimmt er zusammen mit Paul Weigold, ehemaliger Studienleiter der Wiener Staatsoper, die Einstudierung und die Musikalische Leitung von Mozarts „Così fan tutte“.
Als Pianist hat Matteo Guerra im Jahr 2013 das Klavierwettbewerb “13° Concorso Europeo”, Pezze di
Greco (IT) gewonnen und im Jahr 2014 ein Konzert für Radio Vaticana im Saal „Istituto Pontificio di Musica Sacra“ in Rom aufgenommen. Derzeit unternimmt er mit der Sopranistin Alejandra Mata und mit der Geigerin Olga Bereznitskaya verschiedene Kammermusikprojekte und bleibt als freiberuflicher Korrepetitor aktiv.
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Die Gründung von Ensembles und Orchestern spielt im künstlerischen Schaffen des Dirigenten Matteo Guerra eine grundlegende Rolle und beinhaltet im besonderen Maße die Beteiligung am gesellschaftlichen Engagement. Er war künstlerische Leiter von „Festival Rumore Bianco“ in Foggia, „Sinfonietta Projekt“ und „Mahler Festspiele“ in Hannover. Guerra ist Gründer und musikalischer Leiter des Windrose Orchesters, womit er nicht nur künstlerische Tätigkeit, sondern auch Vermittlungsprojekte für die jüngere Generation entwickelt.
Matteo Guerra begreift sich in seiner Rolle als Dirigent als Musiker unter Musikern.​ Seine Arbeit basiert auf Dialog, Vertrauen und einem wachen Gespür für Klang, Stil und Identität jedes einzelnen Orchesters. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Musik selbst. Musikerinnen und Musiker schätzen seine klare klangliche Vorstellung sowie seine Fähigkeit, Probenräume zu schaffen, in denen sich musikalische Prozesse organisch entwickeln können.
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